Sie wollen eine breitere Öffentlichkeit für sich gewinnen, also Gruppen außerhalb jener Zielgruppen, die Sie mit
Corporate Publishing-Veröffentlichungen ansprechen? Auch dabei kann ich Sie unterstützen.
Public Relations (PR) ist das Stichwort. Sie bedient sich einer großen Bandbreite von Instrumenten. Meine Unterstützung für Sie konzentriert sich auf den Bereich veröffentlichte Informationen.
Ein wesentliches Instrument ist hier die Pressearbeit. In ihrem Zentrum steht die Imagebildung und Profilierung Ihres Unternehmens. Erreicht werden soll mindestens Bekanntheit, möglichst aber die "gute Meinung" eines möglichst großen Teils der Öffentlichkeit. Herausforderung bei der Vorbereitung entsprechender PR-Aussendungen sind eventuell divergierende Wertmaßstäbe unterschiedlicher Teilöffentlichkeiten. Werte, die allgemein große Zustimmung finden, sind in der Regel gut zu fokussieren, beispielsweise Schutz der Umwelt, Obhut für Kinder, Förderung der Jugend, Unterstützung von Bedürftigen, Förderung von Sport und Kultur, Schaffung und Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Im Übrigen gilt aber auch hier für die PR-Veröffentlichung das gleiche wie für Corporate Publishing (CP): Sie kann nichts erfinden, was nicht da ist.
Auch Informationen, die eher im Bereich Corporate Publishing angesiedelt sind, können über die dort angesprochenen Zielgruppen hinaus öffentlichkeitswirksam sein. Ein neues Produkt zeigt beispielsweise die Innovationsfähigkeit, die Einführung eines neuen Service-Konzepts die Kundenfreundlichkeit des Unternehmens auf. Allerdings müssen vorhandene Texte, die ursprünglich für CP-Rezipienten geschrieben wurden, angepasst werden, damit sie auch für die breitere Öffentlichkeit verständlich sind. Dies geschieht oftmals nicht und sorgt für den Unmut der Redakteure - die Meldung landet dann nicht in der Zeitung, sondern im Papierkorb.
Ganz wichtig für eine erfolgreiche Pressearbeit: Der betreffende Text muss nicht nur verständliche Informationen enthalten, sondern auch einen Aufhänger, der für den Redakteur interessant genug klingt, um den Beitrag für eine Veröffentlichung vorzusehen. Dies ist bei Texten in Zeitungs- und Magazinredaktionen besonders wichtig, da hier anders als bei der Fachpresse weniger Veröffentlichungsdruck über die Anzeigenabteilung aufgebaut werden kann.
Ein Anlass für die Veröffentlichung kann die personelle Veränderung im Management sein. Die Personalie hat allerdings in der Regel den Nachteil, dass sie in der Zeitung oder Zeitschrift meist weiter hinten und wenig prominent neben vielen anderen Personal-News auf einer entsprechenden Rubriken-Seite steht. Es empfiehlt sich, der Redaktion gleich auch ein Interview mit der neuen Führungskraft anzubieten. Alternativ kann auch schon einmal die Bereitschaft zu fachlichen Stellungnahmen oder Beiträgen unterbreitet oder einfach nur generelle Gesprächsbereitschaft signalisiert werden.
An übergreifende Themen anzuknüpfen kann ebenfalls ein Weg sein, das eigene Unternehmen in die Köpfe der Zeitungs- oder Zeitschriftenleser zu bringen. Wie stellt sich das Unternehmen beispielsweise den Anforderungen der Globalisierung? Welche Maßnahmen helfen Mitarbeitern, Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bringen? Was tut sich im Bereich Ausbildung? Und wenn das Unternehmen über die Jahre hinweg ein stetes Wachstum verzeichnet, kann das - gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten (Stichwort: "Wachstum gegen den Trend") - ein Thema für einen größeren Artikel im Wirtschaftsteil der örtlichen Tageszeitung oder auch im landesweit erscheinenden Wirtschaftsmagazin sein.